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© Historisches Museum der Pfalz Speyer

Demokratieforum ON TOUR in der Paulskirche: Ist unsere Freiheit verhandelbar? Diskussion über eine große Idee

Freiheit ist grundlegend für eine Demokratie und das höchste Gut. Wo hört die Freiheit des einen auf, wo beginnt die des anderen? Wie hängen Freiheit und Verantwortung miteinander zusammen?

Klar ist: Über Freiheit und ihre Grenzen muss immer wieder neu verhandelt werden. »Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […]« heißt es im Grundgesetz, Artikel 5. Wie wichtig ist Menschen in unserem Land die Freiheit, sich politisch zu äußern? Wann stößt die Meinungsfreiheit an ihre Grenzen?

Darüber diskutiert Michel Friedman am Mittwoch, 6. März 2024, um 19 Uhr in der Frankfurter Paulskirche – unter anderem mit dem früheren Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle, Alena Buyx, Vorsitzende des Ethikrats und Armin Laschet, CDU-Bundestagsabgeordneter.

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich bis zum 1. März – per Mail an protokoll@stadt-frankfurt.de; Stichwort Demokratieforum.

Mehr Informationen zu den Diskutanten oder weiteren Veranstaltungen gibt es unter www.swr.de/demokratieforum und im Newsletter der Redaktion.

Alle Gespräche der Reihe sind in der ARD Mediathek und ARD Audiothek abrufbar.


Wofür steht das Demokratieforum Hambacher Schloss?

Das Demokratie-Forum findet viermal jährlich im Hambacher Schloss statt. In der Tradition des Hambacher Fests und dem hiermit verbundenen Geist der Meinungsfreiheit und der Bürgerrechte diskutieren lebenserfahrene und streitlustige Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft auf dem Demokratie-Forum Hambacher Schloss. Politische, gesellschaftliche und kulturelle Themen von grundlegender Bedeutung werden aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln aufgegriffen.

Im Zentrum der kontroversen Debatten steht der „Geist der Gegenwart“ und die zentrale Frage, welche Werte, Ideen und Konzepte künftig unsere Gesellschaft noch zusammenhalten. Das kritische Bürgerforum bietet eine Bühne für substantielle Diskurse und fairen Konfliktaustausch.


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Moderator des Demokratieforums: Michel Friedman

(c) Nicci Kuhn

Viermal im Jahr streitet er 90 Minuten lang mit seinen Gästen über Demokratie. Sein Ziel: Die Zuschauenden und Diskutierenden sollen mit Fragezeichen im Kopf nach Hause gehen und weiter über das Thema des Abends nachdenken. Verkürzte Darstellungen und plakative Statements mag er nicht.

Sich für Demokratie einsetzen, das ist Michel Friedman auch persönlich ein Herzensanliegen: „Demokratie bedeutet leben, Mensch sein. Ich möchte, dass auch meine Kinder frei leben.“ Gerade jetzt sei es entscheidend, sich für die Demokratie zu engagieren. „Wenn sich Demokraten und Demokratinnen jetzt nicht für die Demokratie engagieren, werden sie eines Tages nicht sagen können, ´Ich habe von nichts gewusst. Ich wasche meine Hände in Unschuld‘.“

Der deutsch-französische Publizist Michel Friedman wurde 1956 in Paris geboren und lebt in Frankfurt. Beim Berliner Ensemble empfängt er seit 2017 regelmäßig Gäste für das Format „Friedman im Gespräch“. Im Jüdischen Museum Frankfurt ist er als Moderator Teil der neuen Veranstaltungsreihe „Denken ohne Geländer“.

Ende August 2023 erschien sein neues Buch „Schlaraffenland abgebrannt. Von der Angst vor einer neuen Zeit“. Friedman war jahrelang stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie Herausgeber der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine. Als Moderator wurde er mit der Sendung „Vorsicht! Friedman“ bekannt.

Datum

Mrz 06 2024

Uhrzeit

19:00
Kategorie
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