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Hier finden Sie weitere Informationen zum Europäischen Kulturerbe-Siegel sowie Informationen zu allen ausgezeichneten europäischen Stätten (Weiterleitung zur Website der Eurpäischen Kommission)

 

 Das Hambacher Schloss ist täglich geöffnet (April - Okt. von 10 bis 18 / Nov. - März von 11 bis 17 Uhr)

Die Stiftung Hambacher Schloss wird gefördert von:

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Aktuelles:

Politisches Wort im Hambacher Schloss

Unsere nächste Veranstaltung: Mi. 13. September 2017, 19 Uhr 

Demokratie-Forum Hambacher Schloss 

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"Die angefriffene politische Kultur und die gelähmte Republik - Populismus zwischen Ausnahmezustand und deutscher Normalität" 

Hier finden Sie unseren Folder "Politisches Wort 2017" mit all unseren  Veranstaltungan als PDF

 

 

Öffentliche Themenführungen im August

Auch in diesem Jahr finden neben den von April bis Oktober täglich statt findenden öffentlichen Führungen (jeweils 11, 12, 14, 15 und 16 Uhr) und den im Vorfeld buchbaren individuellen Gruppenführungen wieder öffentliche Themenführungen im Hambacher Schloss statt. 

Termine im August

13. August 2017, 13 Uhr - "Kinder! Hinauf, hinauf zum Schloss!" - Inszenierte Führung für Kinder

26. August 2017, 13 Uhr - Inszenierte Fürhung für Erwachsene

Alle weiteren Termine finden Sie hier. Die Anmeldung zu den öffentlichen Themenführungen ist am jeweiligen Tag im Besucherhaus des Hambacher Schlosses möglich.

 

 

Rückblick:

Denkmal für Alle

 Jahrestagung des Vereins Schlösser und Gärten in Deutschland e.V.

vom 22. bis 23. Juni 2017 auf dem Hambacher Schloss

Die Jahrestagung und die Mitgliederversammlung des Vereins Schlösser und Gärten in Deutschland e.V. finden in diesem Jahr auf dem Hambacher Schloss im rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße statt. Vom 22. bis 23. Juni 2017 diskutieren dort Vertreter staatlicher, kommunaler und privater Schloss- und Gartenverwaltungen von bundesweiter Bedeutung über das Thema Barrierefreiheit in denkmalgeschützten Anlagen und deren kulturellen Angeboten. Auf dem Programm stehen Erfahrungsberichte und Fachvorträge, die die Verbesserung der Zugänglichkeit von historischen Anlagen und der einfachen kognitiven Erschließung und Erlebbarkeit von Burgen, Schlösser und Gärten für alle in den Fokus rücken. Erstmals wird das Tagungsprogramm um eine Gesprächsrunde erweitert. Spezialisten, die tagtäglich mit Barrieren umzugehen haben, zeigen Herausforderungen und Lösungen auf. Architekten, Touristiker, Museumsfachleute, Marketingspezialisten und Menschen mit Behinderungen veranschaulichen in Ihren Beiträgen, dass die Reduzierung von Barrieren allen Menschen neue Komfortzonen bietet. Bespielhaft werden innovative Lösungen für die Museumspädagogik ebenso wie die vielfältigen Möglichkeiten, die im Rahmen der denkmalpflegerischen Auflagen umsetzbar sind, vorgestellt. Barrieren abzubauen und Zugang für alle zu denkmalgeschützten Anlagen und deren kulturellen Angeboten zu schaffen, ist ein wichtiger Baustein kulturtouristischer Konzepte und Vermarktungsstrategien. Der Vortrag „Zielgruppenerweiterung durch Komfortdenken“ wird ein Höhepunkt des facettenreichen Tagungsprogrammes sein.

Der Verein

Der Verein Schlösser und Gärten in Deutschland e.V., in dem staatliche, kommunale und private Schloss- und Gartenverwaltungen von landesweiter Bedeutung organisiert sind, wurde im März 2012 in Berlin gegründet und engagiert sich seither für die Erhaltung und Pflege bedeutender historischer Monumente. Derzeit zählt der Verein 44 Ordentliche Mitglieder sowie Fördermitglieder aus dem ganzen Bundesgebiet. Zweck des Vereins, der seinen Sitz in Berlin hat, ist die Förderung der Pflege und der Erhaltung von Schloss- und Gartenanlagen und vergleichbaren historischen Monumenten in Deutschland unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer, musealer, kulturpolitischer Belange und der damit einhergehenden Förderung von Kunst, Kultur und Bildung. Vorrangige Ziele sind die Erhöhung des öffentlichen Bewusstseins für die Notwendigkeit des Erhalts der Gebäude und Gärten sowie die kontinuierliche Pflege, die wissenschaftliche Erforschung und die öffentliche Vermittlung der Schlösser, Burgen, Klöster und Gärten und vergleichbaren historischen Monumente als bedeutende kulturelle Zeugnisse. Ein wesentlicher Teil der Vereinsarbeit besteht darin, die öffentliche Wahrnehmung der vielfältigen Schlösser- und Gartenlandschaften in Deutschland stärker zu bündeln und verstärkt auf das breite kulturelle Angebot der jeweiligen Institutionen aufmerksam zu machen. Durch die Entwicklung von gemeinsamen Angeboten beziehungsweise überregionalen Maßnahmen und Projekten engagiert sich der Verein zudem für die weitere Verbesserung touristischer Dienstleistungen und Infrastrukturen sowie für die Bildung touristischer Netzwerke.

Vorsitzender des Vereins Schlösser und Gärten e.V. ist Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). Sein Stellvertreter ist Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, Ehrenpräsident der Deutschen Burgenvereinigung (DBV) und Vizepräsident von Europa Nostra. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist selbstlos tätig. Alle Vereinsämter werden im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit ausgeübt.

 

 

Hambacher Schloss ausgezeichnet

mit dem Siegel "Barrierefreiheit geprüft"

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08. Juni 2017. - Bei der Auszeichnung der barrierefreien Betriebe nach der Initiative „Reisen für Alle“ am 08. Juni 2017 im Haus des Gastes in Bad Kreuznach wurde das Hambacher Schloss vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing mit dem Siegel „Barrierefreiheit geprüft“ ausgezeichnet.

Mehr Barrierefreiheit schaffen – das ist das Ziel, das die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) im Auftrag des Wirtschaftsministeriums seit vielen Jahren strategisch verfolgt. Die RPT ist Lizenznehmer des bundesweiten Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ und unterstützt Betriebe dabei, vorhandene und neue touristische Angebote so zu gestalten, dass alle Menschen ihre beruflich oder privat motivierte Reise uneingeschränkt genießen können. Die Resonanz auf das Kennzeichnungssystem ist gut: Das Hambacher Schloss gehört seit 2014 zu den inzwischen 349 touristischen Dienstleistungsunternehmen in Rheinland-Pfalz, die sich durch ihre Zertifizierung zum Thema Barrierefreiheit positioniert haben.

Die Kennzeichnung von „Reisen für Alle“ hilft selbstverständlich nicht nur Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung, sondern auch älteren Menschen oder Familien mit Kindern. Sie alle können schon im Vorfeld online prüfen, ob beispielsweise Türbreiten, Bewegungsflächen oder spezielle Serviceleistungen vorhanden sind und auf Basis dieser verlässlichen Informationen ihre Reiseentscheidung treffen. 

 

 

 

Hambacher Manifest

Für die Stärkung unserer demokratischen Wurzeln

Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“ gründete sich in Berlin

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Berlin, den 1. Juni 2017. – In Berlin haben 34 Organisationen und Institutionen aus ganz Deutschland im Beisein von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, die Arbeitsgemein-schaft „Orte der Demokratiegeschichte“ gegründet. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Wahrnehmung der deutschen Demokratie- und Freiheitsgeschichte lokal, regional und deutschlandweit zu fördern. Der zeitliche Bogen reicht dabei von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart und schließt u.a. solche historischen Ereignisse ein wie das Hambacher Fest, die Revolution von 1848/49, die Weimarer Republik, die Gründung der Bundesrepublik oder die Friedliche Revolution im Jahr 1989.

Der Arbeitsgemeinschaft geht es um eine identitätsstiftende Demokratie- und Erinnerungsarbeit als Beitrag für Respekt und Akzeptanz demokratischer Verfahren, Werte und Einrichtungen sowie für die Bereitschaft, sich gesellschaftlich zu engagieren. Mit dem Wissen um die schwierigen Wege zu Freiheit und Demokratie kann so eine Sensibilität dafür entwickelt werden, Gefährdungen des demokratischen Grundkonsenses zu erkennen.

Kulturstaatsministerin Grütters sagte: „Demokratiegeschichte ist kein abstraktes akademisches Fach, sondern eine lebendige Auseinandersetzung mit Menschen, die Geschichte geschrieben haben, mit Orten, an denen Geschichte geschrieben wurde und mit Traditionen, die unsere Gesellschaft heute prägen. Deutschland kann stolz sein auf seine Demokratiegeschichte, selbst wenn populistische und nationalistische Strömungen aktuell versuchen, Errungenschaften unserer Demokratie wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu missbrauchen, um nicht minder wertvolle Elemente wie die Pressefreiheit zu diffamieren. Auch hier muss Aufklärungsarbeit ansetzen, muss die Brücke aus der Geschichte in die Gegenwart geschlagen werden. Wenn sich eine Gesellschaft an ihren Weg zur Demokratie erinnern will, an Kämpfe, Wegbereiter, Erfolge und Opfer, kann dies in Deutschland nur vor der Folie der historischen Brüche erfolgen. Gerade die Erinnerung an die Abgründe der NS-Terrorherrschaft und der SED-Diktatur macht den Wert unserer Demokratie sichtbar und stellt wichtige Fragen an die Gegenwart: Wo beginnt Zivilcourage? Wofür setze ich mich ein? Wann trete ich Dingen entgegen? Welche Entwicklungen hinterfrage ich? “

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“ sind sehr vielfältig. Zum Teil handelt es sich um größere Einrichtungen und Stiftungen, zum Teil um kleine Vereine. Auch der jeweilige Fokus ist verschieden und beispielsweise an historischen Ereignissen und Epochen, an herausragenden Persönlichkeiten der Demokratiegeschichte oder an übergreifenden Fragen orientiert. Dennoch soll es gelingen, künftig enger zusammenzuarbeiten, etwa über Thementage, eine gemeinsame Internetpräsenz, wissenschaftlichen Austausch und die Entwicklung von Bildungsangeboten. Zugleich möchte sich die Arbeitsgemeinschaft dafür einsetzen, die Erinnerungskultur zur deutschen Demokratiegeschichte bundesweit stärker zu fördern.

Als Gründungsdokument hat die Arbeitsgemeinschaft das „Hambacher Manifest zur Demokratiegeschichte“ verabschiedet, in dem die wichtigsten Feststellungen und Forderungen zusammengefasst sind. Unter anderem wird ein Förderprogramm des Bundes zugunsten demokratiegeschichtlicher Erinnerungsorte und damit verbundener zivilgesellschaftlicher Initiativen gefordert.

 

 

 

Hambacher Konferenz

"Deutsch-französische Zusammenarbeit in der Grenzregion - Ideenwerkstatt für Europa"

Zusammenarbeit stärken

06. April 2017. „Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich ist mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen in Europa besonders wichtig. Deshalb ist es ein gutes Signal, dass wir unsere Partnerschaft auf dem Hambacher Schloss mit neuen Impulsen stärken."

Das sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Hambacher Konferenz, die unter dem Motto „Deutsch-französische Zusammenarbeit in der Grenzregion – Ideenwerkstatt für Europa“ stand. Auch in ihrer Funktion als Bundesratspräsidentin hatte sie gemeinsam mit dem Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, zu der Konferenz eingeladen, die nach 2013 in Saarbrücken und 2015 in Metz zum dritten Mal stattfand. Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Berlin, Paris, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und der Nachbarregion Grand Est tauschten sich über aktuelle Fragen der Zusammenarbeit aus und vereinbarten in einer gemeinsamen Erklärung neue thematische Ziele.

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Bild: Staatskanzlei RLP / Agentur view

„In unseren Grenzregionen erleben die Menschen die Vorteile von Europa ganz konkret. Sie begegnen sich, überqueren die Grenze, um im Nachbarland zu arbeiten, eine Ausbildung zu absolvieren oder nutzen die vielfältigen kulturellen Angebote“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die deutsch-französische Zusammenarbeit umfasse viele Politikerfelder, die den Alltag der Bürgerinnen und Bürger betreffen, und eröffne viele Chancen.

Vor allem den Ausbau des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes nannte die Ministerpräsidentin als Schwerpunkt der weiteren Aktivitäten, denn die gemeinsamen Potenziale könnten noch besser genutzt werden. „Dafür müssen wir noch stärkere Anreize für berufliche Mobilität schaffen und interessierte Arbeitskräfte über die Chancen des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes informieren“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Förderung der Mehrsprachigkeit bleibe ein weiteres zentrales Ziel der Zusammenarbeit, denn sie erhöhe die Chancen der jungen Menschen auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Zahlreiche gemeinsame Projekte von Kitas und Schulen, Austausche und auch Fortbildungen für Lehrkräfte trügen dazu bei. Aber auch der Aufbau gemeinsamer Infrastrukturen sei wichtig, etwa die Kooperation von Krankenhäusern, der Ausbau grenzüberschreitender Angebote im ÖPNV oder der Aufbau gemeinsamer Energienetze. Ministerpräsidentin Malu Dreyer lobte auch die polizeiliche Zusammenarbeit. Die gegenseitige Unterstützung bei Einsätzen sei selbstverständlich und trage zur Sicherheit in der Grenzregion bei.

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Bild: Staatskanzlei RLP / Agentur view

„Seit im Mai 1832 zum ersten Mal die schwarz-rot-goldene Fahne auf dem Kastanienberg bei Neustadt wehte, gilt das Hambacher Schloss als Wiege der deutschen Demokratie. Es steht aber auch für erste Vorstellungen von einem vereinten Europa“, sagte die Ministerpräsidentin. Heute, 60 Jahre nach Unterzeichnung der Römischen Verträge, sei eine neue gemeinsame Vision für Europa notwendig, die europäische Idee müsse mit neuem Leben gefüllt werden. „Deutschland und Frankreich, die von Beginn an die Grundpfeiler eines vereinten Europas waren, stehen dabei besonders in der Verantwortung“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Dabei komme es nicht nur auf die Zusammenarbeit auf Landes- und Bundesebene an. Wichtige Akteure seien auch die Städte und Gemeinden, lokale und regionale Unternehmen, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen und besonders die vielen ehrenamtlichen Organisationen und Vereine. Die Ministerpräsidentin dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Hambacher Konferenz für ihre Diskussionsbeiträge und Erfahrungsberichte, welche die vielfältigen Kooperationen sichtbar machten. „Europa ist das, was wir daraus machen. Dafür ist die deutsch-französische grenzüberschreitende Zusammenarbeit das beste Beispiel“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Hambacher Erklärung finden Sie hier (Weiterleitung zur Seite der Landesregierung Rheinland-Pfalz).

 

 

 Minister Prof. Dr. Konrad Wolf neuer Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hambacher Schloss

25. Oktober 2016. Der Vorstand der Stiftung Hambacher Schloss hat in seiner gestrigen Sitzung Minister Prof. Dr. Konrad Wolf einstimmig zu seinem Vorsitzenden gewählt.

"Das Hambacher Schloss ist als Denkmal das Symbol der deutschen Demokratiebewegung. Das zu bewahren und aktuell mit Leben zu füllen ist eine wichtige und spannende Aufgabe, auf die ich mich freue.", so Minister Wolf.

Zu den wichtigsten Aufgaben der Stiftung zählt in nächster Zeit neben dem laufenden Besucher- und Veranstaltungsbetrieb die Fertigstellung des letzten Bauabschnitts. Dieser beinhaltet die barrierefreie Bushaltestelle Hambacher Schloss, den Parkplatz innerhalb des stiftungeigenen Geländes und den Fußgängersteg hinauf zum Schloss.

 

 

 

02. März 2016: Präsentation der barrierefreien Führung im Hambacher Schloss

Barrierefreiheit war bei allen Um- und Neubaumaßnahmen auf dem Hambacher Schlossberg ein Ziel.

Kulturstaatssekretär Walter Schumacher betont: „Dass die Wiege unserer Demokratie für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich und erlebbar sein muss, ist eine Selbstverständlichkeit. Auf dem Hambacher Schloss wurden 1832 Barrieren für Bürgerrechte überwunden.“ Der Kulturstaatssekretär lobte auch die speziellen Angebote der Kulturvermittlung. So hat die Stiftung Hambacher Schloss Führungsangebote für Menschen mit Behinderungen erarbeitet, die nun zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Zum einen wird das Hambacher Schloss und seine Geschichte für Menschen mit Sehbehinderung begreifbar gemacht. Das Führungsangebot trägt den Titel „Geschichte begreifen“ und wird nach Voranmeldung jederzeit für Gruppen bis zu 15 Personen angeboten. In diesem Sommer wird die Führung erstmals auch für Einzelne möglich sein. Auch gut sehende Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich mit einer Augenbinde diesem Angebot anzuschließen und an die Geschichte des Hambacher Schlosses „heranzutasten“.

Das zweite barrierefreie Führungsangebot „Das Hambacher Fest in leichter Sprache“ richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten. „Schwere Sprache ist für Menschen mit Lernschwierigkeiten eine Barriere wie Stufen für mich als Rollstuhlnutzer. Die Stiftung Hambacher Schloss stärkt damit den barrierefreien Zugang zu Kultur und Geschichte“ freut sich Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen.

Zur Präsentationen der barrierefreien Führungsangebote der Stiftung Hambacher Schloss erschienen Vertreterinnen und Vertreter von Interessenverbänden für Menschen mit Behinderung und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Im Anschluss an den Pressetermin fand eine Kurzführung in leichter Sprache statt.

 

 

23. Februar 2016: Plastik Hambach des Künstlers Herbert Lorenz nun im Hambacher Schloss 

In diesem Jahr wäre der vor drei Jahren verstorbene Maler, Grafiker und Bildhauer Herbert Lorenz 100 Jahre alt geworden. Einen besonderen Rang in seinem Lebenswerk nimmt die eigens zur 150. Wiederkehr des Hambacher Festes geschaffene Plastik Hambach ein. Der zu seinen Lebzeiten wiederholt geäußerte Wunsch des Künstlers, jenes Werk der Stiftung Hambacher Schloss zu vermachen, wurde am 23. Februar 2016 mit der Schenkung durch die Erbengemeinschaft H. Lorenz erfüllt.

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v.l.: Schlossmanagerin Ulrike Dittrich, Dr. Stefan Lorenz (Sohn des Künstlers),Silvia Schreiber (Tochter des Künstlers), Kulturstaatssekretär Walter Schumacher

Das Werk zeigt die höchst unterschiedliche Positionierung einer Vielzahl von Menschen um ein gemeinsames, ideelles Zentrum. Die Abstraktion der Personenzeichnung und das metallisch-raue Material bilden hier eine komprimierte Chiffre für den Gehalt der historischen Vorgänge des Hambacher Festes und weisen zugleich darüber hinaus: Demokratie als stets neu zu bewältigende Aufgabe der Vielfalt in der Einheit des verfassungsmäßigen Konsenses.

 

 

 

02. Februar 2016: Europäisches Kulturerbe-Siegel: Gratulation an neue Siegel-Träger

Die Stiftung Hambacher Schloss gratuliert allen neuen Stätten, die am 2. Februar 2016 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurden! Im letzten Jahr wurde das Hambacher Schloss aufgrund seiner wichtigen Rolle für die Geschichte Europas von der Europäischen Kommission zum Kulturerbe ernannt.

Die neuen Siegelträger sind:

  • Neandertalerstätte Krapina (Krapina, Kroatien)
  • Přemyslidenburg und Erzdiözesanmuseum Olmütz (Olmütz, Tschechische Republik)
  • Ponta de Sagres (Portugal)
  • Wiener Hofburg (Wien, Österreich)
  • Historisches Ensemble der Universität Tartu (Tartu, Estland)
  • Liszt-Ferenc-Musikakademie (Budapest, Ungarn)
  • Mundaneum (Mons, Belgien)
  • Kriegsfriedhof Nr. 123 (Łużna – Pustki, Polen)
  • Europaviertel Straßburg (Straßburg, Frankreich)

 Weitere Informationen zum Europäischen Kulturerbe-Siegel und allen ausgezeichneten Stätten finden Sie hier (Weiterleitung zur Seite der Europäischen Kommission).

 

 

 

12. Oktober 2015: Millionster Besucher im Hambacher Schloss

Am 12. Oktober hat der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Hambacher Schloss Kulturstaatssekretär Walter Schumacher mit der Schlossmanagerin Ulrike Dittrich den millionsten Besucher seit der Wiedereröffnung des Hambacher Schlosses im Jahr 2008 begrüßt.

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Kulturstaatssekretär Walter Schumacher hebt die Bedeutung des Hambacher Schlosses als Besuchermagnet für die Pfalz und die Metropolregion Rhein Neckar besonders hervor. „Im Hambacher Schloss bleibt unsere Demokratiegeschichte lebendig. Gleichzeitig hat es sich als zeitgenössisches Forum verschiedenster kultureller und politischer Veranstaltungen etabliert. Das wäre ohne die grundlegende Sanierung und den spektakulären Weiterbau des Hambacher Schlosses nicht möglich gewesen. Die hohen Investitionen des Landes – rund 27 Millionen Euro – haben sich gelohnt“, so Schumacher. Über 609.000 Besucherinnen und Besucher haben sich seit 2008 in der Ausstellung über das Hambacher Fest und die wichtigen folgenden Ereignisse auf dem Weg zur Deutschen Demokratie informiert. Zu den über 1.063 Kultur und Festveranstaltungen in den letzten sieben Jahren waren 118.000 Kulturliebhaber, Tagungsgäste und Hochzeitspaare mit Ihren Familien und Freunden zu Gast auf dem Hambacher Schloss. Die Köstlichkeiten aus Küche und Weinkeller genossen im Restaurant 1832 über 273.000 Gäste. Am 12. Oktober waren es die 1.000.000ste Besucherin und der 1.000.001ste Besucher, die das Hambacher Schloss besuchten und staunten, als Sie von Kulturstaatssekretär Walter Schumacher vor der Tafel des Europäischen Kulturerbe-Siegels mit einem Geschenk begrüßt wurden. Cornelia und Steffen Hellmich aus Freiberg in Sachsen freuen sich über die „Hambacher Schloss- Tasse“, gestaltet vom Neustadter Künstler Gerhard Hofmann und eine Reproduktion des Hambacher Fest-Tuches -ein Original ist in der Ausstellung zu sehen. Von der anschließenden Führung durch die Ausstellung und den neugestalteten Schlosspark durch Schlossmanagerin Ulrike Dittrich zeigten sich die Feriengäste sehr beeindruckt.

 

 

31. August 2015: Neues Exponat: Skizzenbüchlein aus dem Umfeld des Hambacher Festes

Die Stiftung Hambacher Schloss freut sich über den Neuerwerb des Skizzenbüchleins aus dem Umfeld des Hambacher Festes – denn wo wäre dieses besondere Exponat besser aufgehoben, als an jenem Ort, an dem sich zum Hambacher Fest im Jahre 1832 tausende von Menschen versammelten, um für Freiheit und Einheit zu demonstrieren.

Präsentiert wurde das Skizzenbüchlein am

Montag, 31. August um 11 Uhr im Hambacher Schloss

von Kulturstaatssekretär Walter Schumacher (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hambacher Schloss),

Dr. Kai Sprenger (Geschäftsführer des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.) und

Ulrike Dittrich (Schlossmanagerin der Stiftung Hambacher Schloss)

 

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Dr. Kai Sprenger präsentiert das neue Exponat ersmals der Öffentlichkeit. 

Das historisch wertvolle Büchlein ist ein Unikat und entstand zwischen 1832 und 1836 in Straßburg. Es enthält insgesamt 25 zeitgenössische Porträts. Zu den bekanntesten Dargestellten gehören der deutsche Revolutionär und Freiheitskämpfer Johann Ernst Arminius von Rauschenplatt, der Verleger, Publizist und Maler Rudolf Lohbauer sowie der Publizist und Revolutionär Franz Stromeyer, die als politische Redner und Organisatoren dem Hambacher Fest wichtige Impulse gaben. 

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v.l.: Ulrike Dittrich, Staatssekretär Walter Schumacher, Dr. Kai Sprenger

Zusätzlich zu diesen prominenteren Persönlichkeiten des Hambacher Festes sind in dem kleinen, gerade einmal 19,5 x 13,3 cm messenden Band eine Reihe weiterer Personen im Porträt enthalten, deren Anwesenheit auf dem Hambacher Fest bereits nachzuweisen ist oder zumindest wahrscheinlich ist. Neben der hohen Qualität der mit sehr geübter Hand gefertigten Bleistiftzeichnungen werden vor allem der politische Entstehungskontext und die individuellen Hintergründe der Porträtierten zu einer spannenden Forschungsaufgabe. Als Partner für diese konnte das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. gewonnen werden, das bereits die Konzeption der aktuellen Dauerausstellung im Schloss erarbeitet hat und von dessen Geschäftsführer Dr. Kai-Michael Sprenger der entscheidende Hinweis auf das im Kunsthandel angebotene Skizzenbuch kam.In naher Zukunft ist eine temporäre Präsentation des Skizzenbüchleins in der Ausstellung „Hinauf, hinauf zum Schloss!“ geplant. 

 

 

 

19. Juli 2015: Feierliche Eröffnung des neugestalteten Schlosspark

Auf dem Hambacher Schloss eröffneten am 19. Juli 2015 Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Hambacher Schloss, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher und die Landschaftsarchitekten Latz Riehl Partner und Loma feierlich den neugestalteten Schlosspark.

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Foto: Daniel Vieser

Auf dem Schlossberg ist eine ganze Reihe neugestalteter Bereiche zu entdecken. Der Ruinenweg entlang der äußeren Ringmauer und der Kapellenweg hinauf zum Schloss laden zum Flanieren ein. Entlang der Wege erzählen spannende Zeitzeugnisse wie z.B. der Grundriss der Michaels-Kapelle und der romantische Nordturm von der Geschichte des Mittelalters. Bodenmarkierungen aus Leistadter Sandstein zeichnen die Grundrisse historischer Bauten nach, ergänzen damit die Ruinen und Mauerreste und verschaffen einen Eindruck der mittelalterlichen Burganlage. Das neue Informations- und Leitsystem vom Gestaltungsbüro Schwarz-Düser erläutert die spannenden Zeitzeugnisse wie die Wehrtürme und Wirtschaftsgebäude, das Wohngebäude für die Burgmannen oder die Funktion des Zwingers.

Ministerin Ahnen betonte: "Der Architekt Max Dudler hat mit dem Besucherhaus ein weiteres prägnantes Gebäude geschaffen, dass sich behutsam in die historische Anlage einfügt. Die Landschaftsarchitekten Latz Riehl Partner und Loma haben mit der Gestaltung der Außenanlage den Schlosspark neu und in beeindruckender Weise inszeniert. Nicht nur das - die Wegeführungen wurden so gestaltet, dass der Schlosspark für alle gleich gut erlebbar ist. Das besondere Ziel, mobilitätseingeschränkten Menschen Zutritt zum Hambacher Schloss zu ermöglichen wurde auch in den Außenanlagen vorbildlich verwirklicht."

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Hambacher Schloss, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher unterstrich: "In enger Abstimmung mit allen Verantwortlichen und in Zusammenarbeit mit der Landesdenkmalpflege und den Landesarchäologen wurde diese anspruchsvolle Aufgabe hervorragend gemeistert. Es wurden Bereiche neu gestaltet, die so bisher noch nicht erlebbar waren. Sie bieten im Schlosspark wunderbare Möglichkeiten für neue Veranstaltungsformate - zum Beispiel zukünftig für das Europäische Jugendfestival, das auf dem Hambacher Schloss, als bedeutender Europäischer Kulturerbestätte, gerade geplant wird."

Pressestimmen zur Eröffnung des Schlossparks und zum Sommerfest:

 

 

 

17. Juni 2015: Feierlicher Empfang des Europäischen Kulturerbe-Siegels


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„Das Hambacher Schloss – und das Hambacher Fest, zu dem 1832 30.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen kamen – ist ein Symbol für den Kampf um bürgerliche Freiheiten und ein Versammlungsort für diejenigen, die sich in Deutschland und Europa Gleichheit, Toleranz und Demokratie verpflichtet fühlen. Aufgrund seiner wichtigen Rolle für die Geschichte und Kultur Europas steht es auf der Liste der Europäischen Kulturerbe-Stätten der Europäischen Union.“ Diese Zeilen sind auf der Tafel zu lesen, die am 17. Juni um 10.30 Uhr auf dem Hambacher Schloss feierlich enthüllt wurde. Schülerinnen und Schüler der Siebenpfeiffer Realschule plus aus Hassloch begleiteten den Empfang mit einem bunten Festzug und versetzten die Zuschauer in die Zeiten des Hambacher Festes 1832.

Mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel zeichnet die Europäische Kommission Stätten aus, die symbol- und beispielhaft für die europäische Einigung sowie für die Ideale und die Geschichte Europas und der Europäischen Union stehen.

Die Preisträger 2014 sind:

  • Hambacher Schloss

  • Stätten des Westfälischen Friedens, Münster und Osnabrück

  • Das Herz des antiken Athen, Griechenland

  • Abtei Cluny, Frankreich

  • Archiv der Krone von Aragon, Spanien

  • Union von Lublin, Polen 

  • Biblioteca Geral der Universität Coimbra, Portugal

  • Verfassung vom 3. Mai 1791, Polen

  • Charta der Abschaffung der Todesstrafe, Portugal

  • Residencia de Estudiantes, Spanien

  • Kaunas von 1919-1940, Litauen

  • Franja Partisan Hospital, Slowenien

  • Robert Schumann Haus, Frankreich

  • Museum Alcide de Gasperi, Italien

  • Gedenk-Park des Paneuropäischen Picknicks, Ungarn

  • Historische Danziger Werft, Polen

 

 

 

15. April 2015: Die Europäische Kommission verleiht Hambacher Schloss das Europäische Kulturerbe-Siegel

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v.l. Jens Nymand Christensen (Europaeische Kommission), Ulrike Dittrich (Schlossmanagerin) und Walter Schumacher (Kulturstaatssekretaer und Vorsitzender der Stiftung Hambacher Schloss)

 

„Das Hambacher Schloss – und das Hambacher Fest, zu dem 1832 30.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen kamen – ist ein Symbol für den Kampf um bürgerliche Freiheiten und ein Versammlungsort für diejenigen, die sich in Deutschland und Europa Gleichheit, Toleranz und Demokratie verpflichtet fühlen. Aufgrund seiner wichtigen Rolle für die Geschichte und Kultur Europas steht es auf der Liste der Europäischen Kulturerbe-Stätten der Europäischen Union.“ Diese Zeilen sind auf dem Europäischen Kulturerbe-Siegel zu lesen, das die Europäische Kommission, vertreten durch den EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Tibor Navracsics, heute dem Hambacher Schloss, vertreten durch Schlossmanagerin Ulrike Dittrich, in Brüssel verliehen hat. Neben dem rheinland-pfälzischen Kulturstaatssekretär Walter Schumacher gratulierte auch die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments, Silvia Costa, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wenige Schritte vom Europäischen Parlament in der ehrwürdigen Solvay Bibliothek.

„Mit dieser Auszeichnung ist die große Chance verbunden, durch das entstehende Netzwerk mit anderen ausgezeichneten europäischen Stätten gemeinsame Projekte zu entwickeln. Das Hambacher Schloss wird seinen Bekanntheitsgrad über Deutschland hinaus weiter steigern“, so Kulturstaatssekretär Schumacher. „Der Aufbau des Netzwerkes mit den Stätten, die künftig das Europäische Kulturerbe-Siegel tragen, wird vielfältige Möglichkeiten bieten, den internationalen Aspekt des Hambacher Schlosses stärker aufleben zu lassen und in unser Kulturprogramm einfließen zu lassen. Auf diese Arbeit freue ich mich ganz besonders“, ergänzt die Geschäftsführerin des Hambacher Schlosses Ulrike Dittrich.

 

Besonders von der Jury gewürdigt wurde vor allem auch die gezielte Aufbereitung der Informationsangebote für Kinder und Jugendliche. „Die Stiftung Hambacher Schloss bietet neben öffentlichen Führungen durch Schloss und Ausstellung ein vielfältiges, pädagogisch absolut wertvolles Angebot zur frühzeitigen Demokratieerziehung. Unterschiedliche, altersgerechte Workshops machen Geschichte vor Ort erfahr- und die immense Bedeutung der Ereignisse nachvollziehbar. Von einer abenteuerlichen Zeitreise zum Hambacher Fest für die Kleinsten bis zur Bedeutung der Karikatur des 19. Jahrhunderts für die Großen ist für jeden Geschmack etwas dabei“, betont Kultur- und Bildungsministerin Vera Reiß, die sich im März auf dem Hambacher Schloss von der Qualität der Informationsangebote überzeugte.

Das Hambacher Schloss hatte sich im Frühjahr 2013 für das Europäische Kulturerbe-Siegel beworben und sich Ende 2013 auf nationaler Ebene bei der entscheidungstragenden Kultusministerkonferenz zusammen mit den „Stätten des Westfälischen Friedens“ für eine Bewerbung auf europäischer Ebene durchgesetzt. 2014 prüfte daraufhin eine europäische Jury alle Bewerbungen und legte ihr vorentscheidendes Votum Ende 2014 vor. Die Europäische Kommission folgte der Empfehlung und verleiht demnach heute 16 Stätten das Kulturerbe-Siegel der Europäischen Union. Eingereicht wurden im Bewerbungsdurchgang 2014 ursprünglich 36 Bewerbungen aus 18 europäischen Staaten.

 

 

 

20. März 2015: Neues Exponat im Hambacher Schloss: Playmobil-Festzug hält Einzug im Hambacher Schloss

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Die großformatige Playmobil-Inszenierung des Festzuges von 1832 ist seit 20. März in der Ausstellung des  Hambacher Schlosses  zu bewundern.  Das  einmalige Diorama wurde erstmals für  die Playmobil-Ausstellung  des  Historischen  Museums  der  Pfalz  von  dem belgischen Playmobil-Sammler  Bruno  Peeters  angefertigt.  Auf  Basis  der bekannten Lithografie „Der Zug zum Hambacher Schloss“ aus dem Jahre 1832, erstellte er eine Adaption mit 402 Einzelfiguren, die sich wie damals den Berg hinauf zum Schloss bewegen, um dort ihre Forderungen nach Freiheit, Einheit und Demokratie auszurufen.

Sollte das imposante Diorama zunächst für immer in Einzelteilen in die Sammlung Bruno Peeters zurückkehren,  konnte  der  Vorstandsvorsitzende  der  Stiftung  Hambacher Schloss Walter Schumacher den Sammler und Customizer Bruno Peeters davon überzeugen, den Playmobil-Festzug für das Hambacher Schloss ein weiteres Mal dauerhaft zu inszenieren. Peeters  recherchierte  also  erneut  in  Sammlerkreisen.  Denn  einige  der Figuren die er in Speyer präsentiert hatte, sind absolute Raritäten von denen er sich auf keinen Fall trennen wollte. Mit seiner ganz eigenen Kreativität als Customizer, so nennen sich die Gestalter von Playmobil-Schaubildern selbst, staffierte er die kleinen Playmobil-Helden dem historischen Vorbild  entsprechend  aus  und konfektionierte  liebevoll  weitere  Figuren,  um den  Festzug wieder prächtig auszustatten. Die detailreiche und bunte Darstellung lädt zum Entdecken, Beobachten und Staunen ein und lässt nicht nur Kinderaugen strahlen.

 

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Nach der feierlichen Enthüllung des Dioramas mit Kulturministerin Vera Reiß, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher und Schülerinnen und Schülern der Dr. Albert Finck Schule aus Hambach

Walter Schumacher betont: „Dank des neuen Exponates wird die Geschichte des Hambacher Festes greifbar, lebendig und kinderleicht. Nun können Kinder ihren Eltern das Hambach Fest erklären. Ein originelles Angebot für Kinder jeden Alters.“

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Kulturministerin Vera Reiß und Kulturstaatssekretär Walter Schumacher