Sonderausstellung: „Schwestern, zerreißt eure Ketten. Frauen und die Revolution 1848/49“
Die Sonderausstellung „Schwestern, zerreißt eure Ketten. Frauen und die Revolution 1848/49“ erzählt eindringlich von Mut, Widerspruch und dem Recht, sichtbar zu werden.
Die Revolution von 1848 war in ganz Europa auch eine Revolution der Frauen. Sie wollten die unsichtbaren Ketten zerreißen, die ihr Leben bestimmten, kämpften gegen soziale Not, für politischen Wandel – und gegen eine Ordnung, die sie gesellschaftlich und rechtlich unterdrückte.
Die Ausstellung geht zentralen Fragen nach: Wie lebten Frauen um 1848? Wie gestalteten sie Gesellschaft mit? Und wofür kämpften sie, als im März 1848 auch in Berlin die Revolution ausbrach? In der Ausstellung werden all diese Fragen beantwortet – und neun Frauen vorgestellt, die für Freiheit und Gleichberechtigung kämpften.
Dabei rücken auch ganz persönliche Aspekte in den Fokus: Was hatte es mit Revolution zu tun, dass Emma Herwegh und Louise Aston Hosen trugen? Warum war das Thema Scheidung für Clara Mundt und Fanny Lewald so bedeutsam? Und weshalb wurde Amalie Krüger verboten, als Kindergärtnerin zu arbeiten?
Laufzeit: 20. März bis 17. Mai 2026
Öffnungszeiten: täglich von 9:30–18:00 Uhr
Eintritt: Der Besuch ist im Eintrittspreis für das Hambacher Schloss und die Dauerausstellung inbegriffen.
Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 19. März 2026, 19 Uhr
Mit einer Einführung von Dr. Susanne Kitschun (Leiterin des Gedenkortes Friedhof der Märzgefallenen, Berlin) und der Kuratorin Dora Busch.
Im Gespräch mit Dr. Kristian Buchna (Wissenschaftlicher Geschäftsführer der Stiftung Hambacher Schloss) wird der Bogen bis in die Gegenwart geschlagen.
Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung per Mail wird gebeten: anmeldung@hambacher-schloss.de
Eine gemeinsame Veranstaltung des Gedenkortes Friedhof der Märzgefallenen und der Stiftung Hambacher Schloss.

