Das Hambacher Schloss weiter im Rennen um Europäisches Kulturerbe-Siegel


 

Das Hambacher Schloss ist weiter

im Rennen um das Europäische Kulturerbe-Siegel

Die Kultusminsiterkonferenz hat in Berlin beschlossen, den rheinland-pfälzischen Vorschlag "Hambacher Schloss" aufzugreifen und der EU zu melden. Mit dem Hambacher Schloss werden auch die "Stätten des Westfälischen Friedens" als nationaler Vorschlag eingereicht. Beide Vorschläge hatten zunächst ein nationales Vorauswahlverfahren in Deutschland durchlaufen, indem die eingegangen Anträge von einem Expertengremium geprüft wurden. Im Frühjahr 2014 werden die ausgewählten Stätten bei der EU eingereicht und dort von einer europäischen Expertenjury evaluiert. Die offizielle Siegelübergabe ist für 2015 vorgesehen.

Mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel zeichnet die EU-Kommission Stätten aus, die symbol- und beispielhaft für die europäische Einigung sowie für die Ideale und die Geschichte Europas und der EU stehen.

"Das Hambacher Schloss ist gelebte Demokratiegeschichte. Für alle Menschen, und nicht zuletzt für junge Europäerinnen und Europäer, wird hier unser geschichtliches  und kulturelles Erbe erfahrbar. Ich freue mich sehr, dass die Kultusministerkonferenz das Schloss als würdigen Bewerber um das  Europäische Kulturerbe-Siegel bewertet und damit seine Bedeutung für ganz Europa anerkennt", so Kulturministerin Doris Ahnen.

Der Vorsitzende  der Stiftung Hambacher Schloss, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher, fügte hinzu: "Mit einer erfolgreichen Bewerbung wäre auch die große Chance gegeben, dass sich durch das entstehende Netzwerk mit anderen ausgezeichneten europäischen Stätten ein intensiver Austausch und Partnerschaften für gemeinsame Projekte ergeben. Gleichzeitig könnte das Hambacher Schloss seinen Bekanntheitsgrad über Deutschland hinaus steigern."