Mehr zur Geschichte der deutschen Demokratie

Nähere und weitere Informationen unter (www.demokratiegeschichte.eu)

Herausgeber: Institut für geschichtliche Landeskunde an der Universtität Mainz e.V., Johann-Friedrichvon Pfeiffer-Weg 3, 55099 Mainz

(Dr. Elmar Rettinger und Dr. Hedwig Brüchert)

Nachstehende Ausführungen aus dieser Internetseite auszugsweise in Kurzform:

 

Die Vorgeschichte (zuletzt aktualisiert 16.05.2007)

Die Ereignisse von Hambach 1832 und Frankfurt 1848 haben eine Vorgeschichte, die bis in die Zeit der Französischen Revolution zurückreicht. 1792 griff die Revolution auch auf die Region am Rhein über. Erster Höhepunkt der deutschen Jakobinerbewegung war die Mainzer Republik 1792/93, die in den „Rheinisch-deutschen Nationalkonvent" mündete - das erste frei gewählte Parlament auf deutschem Boden. Allerdings war der Mainzer Republik nur eine kurze Lebensdauer beschieden. Erst nachdem 1798 das gesamte linksrheinische Gebiet Teil des französischen Staates geworden war, konnte das umgesetzt werden, was schon 1792/93 gefordert worden war. Die Niederlage Napoleons markiert das Ende der französischen Herrschaft am Rhein. Im Wiener Kongress 1814/15 wurde Europa neu geordnet. Die zahlreichen Neuerungen, welche alle Lebensbereiche der Menschen betrafen, hatten allerdings den rheinischen Gebieten einen Entwicklungsvorsprung gegenüber den rechtsrheinischen Gebieten verliehen, den man als „rheinische Institutionen" auch unter geänderten Herrschaftsverhältnissen zu bewahren suchte. Hierin lag neben anderen Faktoren wie wirtschaftlichen Problemen ein Konfliktpotential, ohne das die Ereignisse von 1832 und 1848 nicht verständlich sind.

  • Unruhen im Reich im Schatten der Französischen Revolution bis 1792
  • Die Auswirkungen der Revolution am Rhein 1792 bis 1798
  • Die „neue Ordnung“ 1798-1814
  • Die Restauration 1814-1830
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    Das Hambacher Fest (zuletzt aktualisiert 19.10.2010)

    Am 27. Mai 1832 kamen auf dem Hambacher Schloss zwischen 20.000 und 30.000 Menschen zu einem großen Fest zusammen. In zahlreichen glühenden Reden wurden bürgerliche Freiheiten und die deutsche Einheit gefordert. Die Veranstaltung war dabei tief geprägt von der Solidarität mit den europäischen Nachbarvölkern, insbesondere den Polen. Das Hambacher Fest war die bis dato größte Veranstaltung, auf der liberale und demokratische Forderungen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wurden.

     

    Die Revolution 1848/49 (zuletzt aktualisiert 18.05.2007)

    Die Revolution von 1848/49 ist einer der wichtigen Marksteine auf dem Weg Deutschlands zu einem demokratischen Verfassungsstaat. Auch wenn sie damals noch nicht durchgesetzt werden konnte, so war die von der Nationalversammlung in der Paulskirche ausgearbeitete und verabschiedete Verfassung Vorbild für die späteren Verfassungen von 1919 und 1949. Der Grundrechtskatalog von 1848 stellt heute einen zentralen Bestandteil unseres Grundgesetzes dar.

  • Von der Märzrevolution bis zum Vorparlament
  • Politische Vereine und die "Soziale Frage"
  • Die Verfassungsdiskussion in der Frankfurter Nationalversammlung
  • Frauen in der Revolution von 1848/49
  • Gerichtliche Verfolgung und Restauration
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    Grundrechte, demokratische Parlamente, politische Parteien (zuletzt aktualisiert 16.05.2007)

    Die demokratische Staatsform hat in Deutschland eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Das folgende Kapitel rückt drei wesentliche Merkmale unserer heutigen Demokratie und deren historische Entwicklung in den Mittelpunkt: unveräußerliche Grundrechte, demokratische Parlamente und politische Parteien.

  • Grundrechte in Deutschland
  • Demokratische Parlamente
  • Politische Parteien
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    Presse- und Meinungsfreiheit (zuletzt aktualisiert 21.02.2008)

    Die Pressefreiheit und der Kampf gegen die Zensur stellten das zentrale Thema für die Veranstalter des Hambacher Festes und ihres Zusammenschlusses im Pressverein dar. Die Verteidigung der Meinungs- und Pressefreiheit blieb aber auch über den Vormärz hinaus bis in die heutige Zeit eine ständige Aufgabe.

  • Die Überwachung der Presse im Vormärz u. nach der Revolution 1848
  • Presse- und Meinungsfreiheit im Wilhelminischen Kaiserreich
  • Die Presse in der Weimarer Republik und in der NS-Diktatur
  • Presse- und Meinungsfreiheit in der DDR
  • Presse- und Meinungsfreiheit in der BRD
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    Nähere und weitere Informationen unter (www.demokratiegeschichte.eu)

    Herausgeber: Institut für geschichtliche Landeskunde an der Universtität Mainz e.V., Johann-Friedrichvon Pfeiffer-Weg 3, 55099 Mainz

    (Dr. Elmar Rettinger und Dr. Hedwig Brüchert)