Barrierefreiheit

Aktuelle Baumaßnahme:

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Nachdem das Hambacher Schloss im Juni 2013 mit dem Zertifikat "Barrierefreies Rheinland-Pfalz" der Stufe 1 ausgezeichnet wurde, erhielt es am    12. März 2014 nun das neue, deutschlandweit gültige Zertifikat "Reisen für Alle - Barrierefreiheit geprüft".

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"Reisen für Alle" ist die bundesweit einheitliche Kennzeichnung im Bereich Barrierefreiheit und stellt für Gäste mit Beeinträchtigungen eine detaillierte und verlässliche Informationsquelle und wesentliche Grundlage für ihre Reiseentscheidung dar. Die Auszeichnung kennzeichnet jene Betriebe, die Barrieren aus dem Weg räumen, um Gästen mit eingeschränkter Beweglichkeit, jungen Familien mit Kleinkindern, Blinden, Sehbehinderten und Gehörlosen den Besuch so angenehm wie möglich zu gestalten.

 

Zufahrt mit dem PKW:

Die Zufahrt zum Hambacher Schloss ist für PKW´s grundsätzlich ab der Auffahrt am Schlossberg nicht möglich.

 

Alle Räumlichkeiten im Hambacher Schloss und Restaurant 1832 sind über den Aufzug barrierefrei zu erreichen:

5. Ebene = Dauerausstellung Hinauf, hinauf zum Schloss!

4. Ebene = Siebenpfeiffersaal

3. Ebene = Festsaal

2. Ebene = Zugang zur Aussichtsterrasse

1. Ebene = WC und Garderobe

 

Zurzeit finden aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen keine Führungen statt.

Barrierefreie Führungsangeobte:

Nach Voranmeldung buchbar sind Führungsangebote für Menschen mit Sehbehinderung (Geschichte begreifen) oder mit Lernschwierigkeiten (Das Hambacher Fest in leichter Sprache).

  • Gruppenführung für Menschen mit Sehbehinderung

"Geschichte begreifen" 

Dauer der Führung: 90 Minuten

Maximal 15 Personen (inkl. Begleitpersonen)

Ab 90,00 € zzgl. Eintritt in das Schloss

Auch als öffentliche Führung (geeignet für Individualbesucher- und besucherinnen)

  • So. 14.04.19, 15 Uhr
  • So. 18.08.19, 15 Uhr

 

  • Führung für Menschen mit Lernschwierigkeiten

"Das Hambacher Fest in leichter Sprache"

Dauer der Führung: 45 Minuten

Maximal 25 Personen (inkl. Begleitpersonen)

Ab 55,00 € zzgl. Eintritt in das Schloss

 

Buchung der Führungen unter:
Telefon: 06321 926290 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Zum Thema:

Inklusion vor Ort - Jürgen Dusel zu Gast

im Hambacher Schloss

Der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel tourte am 03. April 2019 gemeinsam mit dem Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch durchs Land, um sich ein Bild über die rheinland-pfälzische Politik für und mit Menschen mit Behinderungen zu machen und konkrete Angebote zu besuchen.

Auf dem Programm stand die Besichtigung des Hambacher Schlosses, welches beispielhaft für Barrierefreiheit in öffentlichen Denkmälern und somit für die kulturelle Teilhabe für Alle steht. Inklusion war und ist für die Stiftung Hambacher Schloss ein wichtiges Thema und so folgt sie der UN-Behindertenrechtskonvention, die in Deutschland im Jahre 2009 ratifiziert wurde. Die Konvention konkretisiert die universellen Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen und stellt klar, dass diese uneingeschränkte und selbstverständliche Rechte auf Teilhabe besitzen - ein wichtiger Meilenstein, nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern für die gesamte Gesellschaft.

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v.l. Landesbehindertenbeauftragter Matthias Rösch, Schlossmanagerin Ulrike Dittrich und Bundesbehindertenbeauftragter Jürgen Dusel in der Ausstellung "Hinauf, hinauf zum Schloss!"

Auf dem Hambacher Schlossberg wurde bei allen Um- und Neubaumaßnahmen die Aufmerksamkeit auf eine barrierefreie Erschließung gelegt. Ein Ergebnis sind die die Auszeichnung „Barrierefreies Rheinland-Pfalz“ der Stufe 1 sowie das deutschlandweit gültige Zertifikat „Reisen für Alle - Barrierefreiheit geprüft“. Darüber hinaus bietet die Stiftung Hambacher Schloss barrierefreie Führungen an. Für Menschen mit Sehbehinderung werden mit „Geschichte begreifen“ die Ereignisse rund um das Hambacher Schloss im wahrsten Sinne des Wortes greifbar gemacht. Das Führungsangebot „Das Hambacher in leichter Sprache“ richtet sich an Menschen mit kognitiver Einschränkung.

Jürgen Dusel konnte sich bei seinem Rundgang durch Schlosspark, Schloss und die Ausstellung „Hinauf, hinauf zum Schloss!“ mit Matthias Rösch und der Schlossmanagerin Ulrike Dittrich von den bisherigen Maßnahmen und Angeboten überzeugen und betonte:

„Es ist eben unsere Aufgabe - und damit meine ich den Bund, die Länder, die Kommunen - dafür zu sorgen, dass man die Rechte am kulturellen Erben teilhaben zu können, zum Hambacher Schloss gehen zu können, in Denkmäler gehen zu können, auch leben kann. Und da ist das Hambacher Schloss wirklich ein gutes Beispiel.“

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v.l. Bundesbehindertenbeauftragter Jürgen Dusel und Schlossmanagerin Ulrike Dittrich am Tastmodell des Hambacher Schlosses

Auf dem Programm standen weiterhin ein Besuch im Inklusionsbetrieb Gartenschau Kaiserslautern (Thema Inklusion am Arbeitsmarkt), ein Besuch der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung sowie des Zentrums für selbstbestimmtes Leben Bad Kreuznach (Thema: Peer Counseling). Auch barrierefreie Mobilität im Flächenland Rheinland-Pfalz war ein Thema, das während einer Zugfahrt diskutiert wurden.

 

 

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Rheinpfalz, 04. August 2015